Tracking Software auf Webseite einbinden

21.
October
10:30 pm Uhr

An dieser Stelle in der Entstehung des SeoFreak Blog möchte ich aus aktuellem Anlass über einen der wichtigsten Punkte bei der Entstehung eines Webprojektes sprechen.

Das Einbinden einer Software, um das Besucheraufkommen und -verhalten auf der Webseite zu tracken (= verfolgen).

Gerade bei privaten oder kleineren gewerblichen Webprojekten kommt es oft vor, dass dieser Punkt lange vernachlässigt wird und damit wichtige Informationen über viele Faktoren des Besucheraufkommens verloren gehen. Unter diesen Umständen lassen sich aber vor allem geschäftliche Ziele schnell begraben.

Trotzdem scheuen sich viele Webmaster aus purer Unwissenheit davor, Tracking-Maßnahmen in ihre Webseiten zu integrieren. Auf das Thema angesprochen reagierten nicht wenige meiner Kunden mit Sätzen wie:

“Zu viel Aufwand.”
“Was soll das bringen?”
“Das kostet doch, oder?”

Dabei liegt der Nutzen auf der Hand und es ist auch nicht notwendig, Unmengen von Zeit und vor allem Geld in teure Software oder Dienstleister zu investieren.

Im Folgenden werde ich Euch zeigen, wie Ihr ohne viel Aufwand und völlig kostenfrei an eine Reihe von nützlichen Informationen über die Besucher auf Euren Webseiten kommt.

  • Google Analytics
  • Google Analytics bietet eine ganze Reihe nützlicher Auswertungswerkzeuge für leitende Angestellte, Marketingverantwortliche und Webmaster. Ihr bekommt unter anderem Informationen über Besucheraufkommen, Herkunft, verweisende Quellen (Referer) und die Besucherbewegung auf euren Webseiten. Ausserdem könnt ihr Conversion-Ziele definieren und die Entwicklung Eurer Kampagnen im Bezug auf diese Ziele überwachen. Um Google Analytics zu nutzen, müsst Ihr Euch lediglich einen Google Analytics Account beschaffen, ein paar Codezeilen in Eure Webseiten einfügen und für Besucher auf Euren Seiten sorgen. Anmeldung und Nutzung von Google Analytics sind komplett kostenfrei.

  • HitTail
  • HitTail ist eine nette Ergänzung zu Analytics, da es einen schönen Überblick über euren Suchmaschinentraffic, sowie Vorschläge für weitere Keywords liefert. Anmeldung und Integration sind ebenso einfach wie bei Analytics. Kosten entstehen auch hier nicht.

Also, rafft Euch auf, investiert die halbe Stunde für Anmeldung und Integration dieser wertvollen Instrumente in eure Webprojekte und erfreut Euch anschliessend Eures schönen neuen Informationsvorteils.

Kommentare (8 Kommentare)


Jörg / October 22nd, 2006, 4:56 pm / #

ich finde für den “normalbedarf” auch crazystat ganz ok. ein paar funktionen (z.b. suchwörter/suchphrasen) fehlen, lassen sich aber mit etwas handarbeit rausfinden ;)

vorteil: kostenlos, braucht keine sql-db, daten bleiben dort wo sie hingehören - beim websitebetreiber (g. traue ich nicht so ganz)

für den blog ist semmelstatz empfehlenswert.. oder blogscout. ich nehme beides - derzeit zum abgleichen.

schönen sonntag!

jörg


SeoFreak / October 23rd, 2006, 10:58 am / #

Hallo Jörg,

danke für die Ergänzung. :-)

Christian


Gefangen im Netz | Der Webdesign und Entwicklungs Podcast » Blog Archiv » Geldmachmaschine Google? / October 24th, 2006, 3:35 pm / #

[…] Dass man mit AdSense ohne irsinnigem Aufwand nicht reich werden kann ist mir schon bewusst, aber ein kleiner Nebenverdienst ist ja auch nicht zu Verachten. Ich werde euch hier auf jeden Fall im Bilde halten zu den ereichten Klickzahlen, Einnahmen und Analysen aus Google Analytics. Ich kann jetzt schon sagen, dass mich das Tool erschreckt. Die Daten, die mir Google liefert sind überwältigend. Die gehen über den Webalizer deutlich hinaus. Aber das ist ein anderes Thema ;) […]


Alexander Beutl / January 9th, 2007, 11:07 am / #

Ja - die Googleanalytics sind schon ganz gut - ABER leider blocken nicht gerade wenige Websitebesucher die urchin.js (hab ich mir aber fieser weise auch angewöhnt…sorry)

Die Unterschiede die ich bei von mir betreuten Seiten zwischen den Serverlogs und den Google-Statistiken feststellen kann sind alles andere als vernachlässigbar….demnach traue ich den Daten nicht mehr über den Weg.

Vor allem Werte wie Browser u.ä. werden bei mir total verfälscht (z.B. Firefox bie Google 10% - im Serverlog 55% … ups!)


SeoFreak / January 9th, 2007, 1:05 pm / #

Da stimme ich dir zu, Alexander. Analytics neigt eher dazu, mal jemanden untern den Tisch fallen zu lassen, als dass es andere Tracking Tools tun.

Aber auf Grund dieser “Konservativen” philosophie beiAnalytics kann man davon ausgehen, dass die Zahlen zumindest nie übertrieben sind, wie teilweise bei anderen Tracking Tools. OB das für kleinere Webmaster nun allerdings schön ist, bleibt streitbar. ;)

Zu dem Unterschied bezüglich deiner Browserstatistiken… Suchmaschinenspider kommen auch gerne mal als Firefox daher. Hast du relativ starken “Robot-Traffic” im vergleich zu deinem normalen Besucheraufkommen?


Alexander Beutl / January 10th, 2007, 11:55 am / #

Hm - eigentlich nicht, in relation gesehen, die Besucher überwiegen jedenfalls deutlich - wobei ich da den “normalzustand” nicht kenne.
Google crawlt aber teilweise um die 300 Seiten pro Tag (wie es das bei ca. 95 Seiten hinbekommt überlasse ich mal dem Gbot)

Alles in allem habe ich aber durch eine kleine Befragung feststellen können, dass viele echte Feuerfüchse mit AdBlockPlus und gesperrter urchin.js daher kommen - von Google also garnicht bemerkt werden können. In der Umfrage war das etwas mehr wie jeder 2te FF2, was zumindest einen Teil des Unterschiedes erklären dürfte.


SeoFreak / January 10th, 2007, 12:22 pm / #

Stimmt, Adblock und sowas hatte ich in meine Überlegung erstmal gar nicht einbezogen.

Umso interessanter, wenn FF dann trotzdem die Browserstatistiken dominiert. Zumindest auf Seiten mit technisch versierter Audienz.


netgra.de Blog » » Tracking Software einbinden / January 10th, 2007, 2:26 pm / #

[…] Der SeoFreak Blog berichtet über 2 Kostenlose Tracking Tools (Google Analystics und HitTail).Ein kleine Ergänzung dazu - insbesondere in Bezug auf Blogs währe vielleicht Performancing hier wird außerdem noch ein Blog-Editor als Firefox-Plugin angeboten (mit dem ich diesen Eintrag gerade schreibe). […]

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