Blog Launch - 6 gute und schlechte Ideen

23.
October
12:31 pm Uhr

Jeder Webmaster kennt das Gefühl kurz vor der Veröffentlichung eines neuen Projektes. Man hat vielleicht schon ein paar Meinungen eingeholt aber das Feedback der anvisierten Zielgruppe fehlt gerade bei spezialisierten Webseiten oder Blogs oft. Besonders unschön wird es, wenn sich nach der Veröffentlichung einer Webseite oder eines Blog herausstellt, dass überhaupt niemand Notiz davon genommen hat.

Dies lässt sich aber mit einfach Mitteln vermeiden und da ich aus dem SeoFreak Blog-Launch einige Erkenntnisse gezogen habe, die ich mit Euch teilen möchte, habe ich die Gelegenheit genutzt, um meine erste Liste zusammenzustellen.

Die Liste erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern versteht sich eher als altkluger Ratgeber mit Punkten, die man checken sollte, bevor es los geht - frei nach dem Prinzip: “Heinz, hast du den Herd ausgestellt?”

    Gute Ideen

  • “Ich stelle eine Liste themenverwandter Blogs zusammen”

  • Gerade in relativ überschaubaren Nischen (z.B. deutschsprachige SEO Blogs) ist die Blogosphere recht freundlich. Lest eine Weile vor Eurer Veröffentlichung, was andere Blogger in eurem Feld zu sagen haben

  • “Ich verlinke lesenswerte Blogs in meinem Umfeld”

  • Verlinkt diejenigen Blogs, die Ihr für lesenswert haltet. Anschließend wartet Ihr tagelang, bis Eure ersten natürlich generierten Besucher auftauchen und sich jemand von ihnen dazu entschließt, einen der Links zu betätigen besucht Ihr diese Blogs über eure schönen neuen Links und wartet darauf, dass der Autor in seine Logfiles schaut testet somit, ob diese richtig funktionieren.

  • “Ich bereite vor der Veröffentlichung meines Blog ein paar gute Artikel oder ein Tool vor.”

  • Schreibt Plugins, Patches oder sonstige Erweiterungen/Verbesserungen für gängige Software bzw einen guten Artikel, der jeden eurer Leser über Nacht reicher/potenter/besser werden lässt. Startet Euer Blog mit dem ultimativen Gimmick und alles weitere kommt von ganz allein.
    Zugegeben, mein Wordpress Patch wird mir keinen Nobelpreis einbringen, allerdings hatten andere Blogger dadurch einen Anlass, über das SeoFreak Blog zu berichten.

    Schlechte Ideen

  • “Ein Vorab-Feature-Test ist nicht notwendig.”

  • Auch wenn die Blogosphere wie schon erwähnt recht kollegial ist und die Community gern auch mal beim Aufspüren von Kinderkrankheiten hilft (danke allerseits), ist es doch besser, sich schon vor der Veröffentlichung ein paar Tester im Bekanntenkreis zu suchen und diese mal über den Seitenentwurf schauen zu lassen.

  • “Dieses Wordpress Plugin muss ich nicht lokal testen. Es wird schon funktionieren.”

  • Sprecht mir nach: Nicht - jedes - Wordpress - Plugin - funktioniert - per - se - nur - auf - Grund - der - Tatsache - Komma - dass - es - irgendwo - angepriesen - wird - Punkt
    Testet eure Plugin Konfiguration vor der Veröffentlichung eures Blog ausgiebig. Wenn sich nachträglich etwas ändern sollte, testet dies vorher lokal. Es ist unschön, wenn man im Nachhinein an der Live-Variante herumfrickeln muss. Also…vor dem Live-Einsatz: testen, testen, testen.

  • “Die Leute werden sich ohne weiteres für Kommentare registrieren.”

  • Ein Blog ohne Kommentare wirkt nicht unbedingt gut besucht. Entweder ihr deaktiviert also eure Kommentare anfangs komplett und isoliert euch ein Stück weit von eurer Leserschaft (müsst euch dafür aber nicht mit Comment-Spam herumschlagen), oder ihr gestaltet die Sache etwas einladender für die “frischen” Leser und lasst Kommentare erstmal ohne Registrierung zu. Um Spam zu vermeiden, reicht ein Plugin wie Spam Kharma oder Akismet Anti Spam.

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